Controlling
Preise und Kosten aktiv steuern statt nach Gefühl entscheiden.
Zahlen nutzen, um zu steuern – nicht um Vergangenes zu erklären.
Controlling ist kein Berichtswesen, sondern ein zentrales Führungsinstrument. Es schafft Transparenz über Kosten, Leistungen und Ergebnisse und versetzt die Unternehmensführung in die Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen: rechtzeitig und faktenbasiert, statt im Rückspiegel.
Auf Basis Ihrer bestehenden Daten entwickeln wir ein schlankes, verständliches Steuerungssystem. Deckungsbeiträge, Produkt- und Kundenrentabilität sowie Material- und Personalkosten werden so aufbereitet, dass Sie auf einen Blick erkennen, wo Ihr Unternehmen Geld verdient, und wo nicht. Dabei arbeiten wir mit den Systemen, die bereits vorhanden sind, und bauen diese gezielt aus, statt alles neu zu erfinden.
Typische Effekte aus vergleichbaren Projekten:
100 % Transparenz über Kosten- und Ergebnisstrukturen
Reaktionszeit auf Abweichungen von Wochen auf Tage reduziert
Wenige Kennzahlen. Klare Entscheidungen.
Gemeinsam definieren wir wenige, aber aussagekräftige Kennzahlen, die wirklich steuerungsrelevant sind, statt eine Flut an Berichten zu produzieren, die niemand liest. Für Geschäftsführung und Führungskräfte entstehen klare, einheitliche „Blickpunkte“: Was schauen wir uns regelmäßig an? Wann reagieren wir? Wer ist wofür verantwortlich?
Diese Kennzahlen werden in einen einfachen Rhythmus aus Planung, Soll-Ist-Vergleich und Maßnahmensteuerung eingebettet. So, dass es zu Ihrem Unternehmen passt und im Alltag handhabbar bleibt.
Praxiswert aus vergleichbaren Unternehmen:
5–10 Kennzahlen reichen aus, um ein Unternehmen wirksam zu steuern
So wird Controlling verständlich, akzeptiert und im Alltag genutzt – nicht delegiert oder ignoriert.
Operatives und strategisches Controlling wirksam verzahnen
Ein wirksames Controlling verbindet den Blick auf das Heute mit der Ausrichtung auf morgen:
Operatives Controlling sichert die kurz- und mittelfristige Ertragslage. Regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen und klare Reports zeigen, wo gegengesteuert werden muss, z. B. bei Materialquoten, Produktmargen oder Auslastung.
Strategisches Controlling unterstützt die langfristige Ausrichtung. Strategische Ziele werden in messbare Größen übersetzt (z. B. Zielmargen, Zielkunden, Kapazitätsziele), sodass sichtbar wird, ob das Unternehmen auf Kurs ist.
In der Zusammenarbeit sorgen wir dafür, dass beide Ebenen ineinandergreifen: Entscheidungen zu Preisen, Kapazitäten, Investitionen oder Kundenprioritäten basieren nicht auf Bauchgefühl, sondern auf belastbaren Zahlen – ohne dabei den gesunden Menschenverstand zu ersetzen.
Steuerung statt Rechtfertigung
Ein gutes Controlling liefert nicht nur Antworten auf die Frage „Was ist passiert?“, sondern vor allem auf „Was tun wir jetzt?“. In den Projekten liegt der Fokus deshalb immer auf der Umsetzbarkeit:
Abweichungen werden früh erkannt und klar adressiert.
Maßnahmen werden gemeinsam festgelegt, Verantwortlichkeiten benannt und Fristen definiert.
Die Wirkung dieser Maßnahmen wird in den folgenden Auswertungen sichtbar – positiv wie negativ.
Erfahrungswerte aus der Praxis:
deutlich höhere Preis- und Kostenkontrolle
spürbare Verbesserung der Ergebnisqualität innerhalb weniger Monate
Controlling wird damit vom „Zahlenwerk für den Steuerberater“ zum Werkzeug der Unternehmensführung.
Controlling Instrumente:
Strategische Controlling-Instrumente sinnvoll nutzen
Nicht jedes Unternehmen braucht jedes Instrument, aber ausgewählte, gut eingesetzte Werkzeuge können Strategie und Steuerung erheblich erleichtern. In meinen Projekten setze ich solche Instrumente zielgerichtet ein, um Klarheit zu gewinnen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen besser abzusichern.
Balanced Score Card (BSC)
Die Balanced Scorecard übersetzt Ihre Strategie in wenige, klar definierte Ziele und Kennzahlen, typischerweise in den Perspektiven Finanzen, Kunden, Prozesse sowie Lernen & Entwicklung. So entsteht ein gemeinsames Bild davon, was „Erfolg“ konkret bedeutet und woran man ihn misst.
Sinnvoll, wenn:
Strategie vorhanden ist, aber im Alltag nur schwer „greifbar“ wird
viele Einzelkennzahlen existieren, aber keiner mehr den Überblick hat
Bereiche und Führungskräfte an denselben Zielen ausgerichtet werden sollen
SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse betrachtet systematisch Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) Ihres Unternehmens. Sie verbindet den Blick nach innen (Strukturen, Kompetenzen, Ressourcen) mit dem Blick nach außen (Markt, Wettbewerb, Umfeld).
Sinnvoll, wenn:
eine Standortbestimmung für Ihr Unternehmen oder einzelne Geschäftsbereiche nötig ist
wichtige strategische Entscheidungen anstehen (Investitionen, neue Märkte, Portfolioanpassungen)
Sie vorhandene Potenziale und Risiken strukturiert auf den Tisch bringen möchten
Analyse von Produktlebenszyklen
Die Analyse von Produktlebenszyklen betrachtet Produkte oder Produktgruppen entlang typischer Phasen: Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang. Sie zeigt, wo Sie investieren, wo Sie ernten und wo Sie rechtzeitig aussteigen sollten.
Sinnvoll, wenn:
das Produktportfolio gewachsen ist und priorisiert werden soll
Investitionen in Entwicklung, Vertrieb oder Produktion gezielt gesteuert werden müssen
frühzeitig erkennbar sein soll, welche Produkte die Zukunft tragen und welche nur noch Ressourcen binden
Boston Consulting Group – Matrix (BCG-Matrix)
Die BCG-Matrix ordnet Produkte oder Geschäftsfelder anhand von Marktwachstum und relativem Marktanteil in vier Felder ein (z. B. „Stars“, „Cash Cows“, „Question Marks“, „Poor Dogs“). Sie gibt Hinweise, wo Mittel aufgebaut, gehalten oder eher zurückgefahren werden sollten.
Sinnvoll, wenn:
Sie begrenzte Ressourcen (Kapazitäten, Investitionen, Managementaufmerksamkeit) gezielt auf die richtigen Produkte/Segmente verteilen möchten
Entscheidungen über Ausbau, Stabilisierung oder Rückzug aus bestimmten Märkten anstehen
Sie Ihr Portfolio strukturiert diskutieren und nicht nur „aus dem Bauch heraus“ bewerten wollen
Ihr Nutzen
Ein klar strukturiertes Controlling gibt Ihnen Sicherheit in Entscheidungen, Transparenz über wirtschaftliche Zusammenhänge und Kontrolle über Preise, Kosten und Ergebnisse. Sie sehen frühzeitig, wo Sie nachjustieren müssen und können aktiv steuern, statt im Rückblick zu reagieren.
So wird Controlling vom Pflichtprogramm zum wirksamen Führungsinstrument, das direkt auf Ertrag, Stabilität und Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens einzahlt.